19.05.2011, 17.06.2011, Swiss Equity Magazin, NZZ Online
Swiss Equity kmu invest day
Die vielen Folgen des starken Frankens
Je schwächer der Euro, desto mehr Firmen überlegen sich eine Produktionsverlagerung ins Ausland. Doch ein Wegzug hat auch Tücken. Davon berichteten KMU-Vertreter am Swiss Equity kmu invest day.
Der hohe Frankenkurs war auch am KMU invest day des «Swiss-Equity- Magazin» das wichtigste Gesprächsthema. Die Unternehmen der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) hätten die Finanzkrise zwar gut gemeistert, sagte Swissmem-Präsident Hans Hess. Nun seien sie aber mit der Herausforderung des starken Frankens konfrontiert.
Mehr denn je haben daher Unternehmen einen Anreiz, die Produktion ins Ausland zu verlagern. Montana Tech hat bereits hohe Investitionen in Rumänien getätigt. Martin Wipfli, VR- Präsident von Elma Electronic, wies allerdings auf die Probleme eines solchen Schrittes hin. Elma habe sehr viel Know-how nach Rumänien transferieren müssen, und die Ausschussquote in der Fabrika tion sei stark gestiegen. Bis heute hat Elma in Rumänien auch nach einer langen Suche keinen Lieferanten gefunden, der Schweissarbeiten nach Schweizer Qualitätssandards ausführen kann.
Es gibt aber auch Firmen, die von der Währungsentwicklung profitieren. Dazu gehört das Parkresort Rheinfelden. CEO Thomas Kirchhofer erklärte, dass seinem Unternehmen die Lage an der Grenze zu Deutschland zugute komme. Dank des hohen Frankenkurses könne er leichter Pflegepersonal aus Deutschland als Grenzgänger rekrutieren. Für solche Angestellte sei ein Job in der Schweiz nun attraktiver denn je.
Albin Kistler gewinnen Award
Stark unterschiedlich fallen die Leistung und die Aktienperformance von Schweizer KMU aus. Das breite Anlage universum erfordert viel Spezialwissen. Gerade bei kleineren Firmen führt nur ein langfristiger Anlagehorizont zum Erfolg. Das belegten die Experten des Vermögensverwalters Albin Kistler.
Sie haben daher für ihre Leistungen im Bereich Schweizer Small Caps den «Swiss equity kmu investors award 2011» erhalten. Ihr langfristiger Ansatz umfasst nicht nur die finanzielle Beteiligung an Firmen. Regelmässige Gespräche mit dem Management und oft auch die Einsitznahme im Verwaltungsrat sind Teil der Firmenphilosophie. So werden die Interessen der oftmals familiengeführten Unternehmen mit denen der Anleger zusammengeführt und es entsteht eine Win-Win-Situation. HG
Swiss Equity kmu investors award geht an Albin Kistler AG
Holger Geissler
Das Swiss Equity Magazin hat zum zweiten Mal den Swiss Equity kmu investors award vergeben. In einem zweistufigen Verfahren wurde von einer siebenköpfigen Fachjury die Albin Kistler AG gekürt.
Die Vermögensverwaltungsgesellschaft verfügt über einen langjährigen Leistungsausweis bei der Anlage in schweizerischen Nebenwerten. Anstelle kurzfristiger Gewinnmaximierung setzt die Zürcher Unternehmung auf eine kontinuierliche Wertsteigerung der Anlagegelder. Nicht in Frage kommen für die Experten Anlagen in strukturierte Produkte. Direktanlagen in Aktien kleinerer schweizerischer Unternehmen erlauben es den Investoren, direkt an deren Erfolg teilzuhaben.
Albin Kistler geht auch aktiv auf das Management zu und unterstützt dieses mit Ideen zur Optimierung des Geschäftsgangs. Dabei ist nur die langfristige nachhaltige Entwicklung gefragt. Albin Kistler versteht sich als aktiver Investor, der den Kontakt mit dem Management sucht. Mit dem Award verbunden ist eine Spende zugunsten einer wohltätigen Organisation, welche die Albin Kistler AG der Winterhilfezukommen lässt. Die Winterhilfe ist wie die Albin Kistler lokal auf die Schweiz fokussiert. Ein kurzer Weg zu den unterstützten Projekten hält die Kosten niedrig, so dass die Winterhilfe Gewähr bietet, dass das Geld bei den Betroffenen ankommt.
19. Mai 2011, 12:41, NZZ Online
